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Quicktipp: was muss ich denn nun spiegeln?

Eine Weile ist jetzt Vergangen seit dem letzten Post. Vieles ist passiert und noch mehr dazwischengekommen. Nichts desto Trotz habe ich mal wieder einen Schnellen Plotter-Tipp und möchte auf die Weise auch mal sehen, ob wer einen Beitrag auch ohne Bilder liest und versteht. dafür habe ich mir das leidige Thema Spiegeln beim Plotten ausgesucht 😀 es sorgt ja immernoch für jede Menge Verwirrung!

Vorab möchte ich mich an dieser Stelle für die bis jetzt nicht freigeschalteten und unbeantworteten Kommentare entschuldigen! Ich habe aus Genervtheit über Tausende Spam-Kommentare das ganze gesperrt und nicht mitbekommen, dass dazwischen Tatsächlich ein Paar ECHTE waren >.< shame on me – ich gelobe Besserung und auch kürzere Antwort-Zeiten. Sollte doch irgendwo was durchrutschen, schreibt mir doh gern auf FB oder IG.

 

So, aber nun zum Quicktipp!
Was muss ich spiegeln und wieso und was nicht?

Es kommt immer darauf an, was ihr denn plottet bzw. woraus und worauf das ganze soll.
Bei Bildern ist es meist nicht so wichtig,  bei Text umso mehr! Ihr wollt den Text hinterher schließlich auch lesen können. ..

1. Vinyl
a) für Wände oder Türen o.ä.
Das spiegelt ihr NICHT.  Vinyl Folie hat den Träger unter der Folie.  D.h. wir schneiden von oben und haben genau das Ergebnis, wie es dann aussehen soll.  Der Träger wird dann die Wand.
b) Fenster oder Bilderrahmen
Hier muss man überlegen, ob man es von innen auf das Glas klebt oder von außen.  Und von wo aus man es lesen können soll. Will man z.b. einen Schriftzug von innen auf ein Fenster kleben, der von außen zu lesen sein soll, so schaut man ja quasi von der Seite vom Träger aus und muss die Schrift somit SPIEGELN.
Will man die Schrift von innen  lesen können,  spiegelt man nicht.
Für die beliebten ribba Rahmen gilt das gleiche. Wenn ihr es obendrauf (außen ) klebt, NICHT SPIEGELN. Wenn ihr von unten (innen ) auf die Scheibe klebt,SPIEGELN!
Denkt beim Thema Glas daran, dass nicht alle Folien durchgefärbt sind und manche einen andersfarbigen Kleber haben.

2. Flex & Flock (Thermotransfer )
Hier ist die Klebeschicht(in den meisten Fällen) oben, die beim aufbügeln unten ist. D.h. für euch: auf jeden Fall  immer SPIEGELN! !!
Allerdings gibt es hier bestimmte Folien, bei denen man aufpassen muss. Diese haben den Träger drunter und brauchen dann eine spezielle übertragungsfolie. Die werden von oben geschnitten und nicht gespiegelt.
Generell kann man sagen : wenn der Träger unter der Folienseite, die später nach oben zeigen wird, ist, dann spiegelt man nicht. Wenn der Träger auf der „schönen“ Seite ist, und man die Klebeschicht nach oben in den Plotter schiebt, spiegelt man!
Bei Bildern ist es wie gesagt meist nicht so schlimm, wenn man nicht dran denkt, schaut die katze eben in die andere Richtung. Bei Text ist es suboptimal.
Soviel dazu…
Hoffe es wurden alle Klarheiten beseitigt.
Und wenn ihr es doch mal vergessen solltet:
Keep calm and plott on!

Quicktipp der Woche: Mehrfarbig Plotten Teil1

Heute ein wenig später, aber Montag ist Montag, nicht wahr?! Also will ich auch garnicht lange um die heißen Folien reden und schon geht es los!

Wir kennen es alle, irgendwann sind einfarbige Bügelbilder und Aufkleber einfach zu langweilig, eine Karte o.ä. macht man ja auch normal nicht einfarbig, also wird es bunt! Da die Silhouette Plotter ja nun mal Schneidplotter sind, können diese plotten bzw. schneiden und nicht drucken. Wie kriegen wir das ganze nun trotzdem bunt? Na klar wir schneiden Sachen aus verschiedenen Folien/ Papieren zu und fummeln das ganze hinterher wieder zusammen. Wer nun nicht gerade der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, wird bei manchen Motiven herzlich wenig Motivation verspüren dies mit der Hand zu tun. Auch Kunden sind da eher weniger begeistert, wenn deren Logo nicht die perfekte Anordnung hat. Gut man kann argumentieren, dass es Handarbeit und individuell ist, aber der Kunde wird einem seeeeehr schnell einen Vogel zeigen und deutlich machen, dass er bei seinem Logo keine Individualität schätzt und es genauso aussehen soll, wie es vorgegeben ist.

Also schauen wir, wie das am besten funktioniert. Es gibt je nachdem was man mehrfarbig möchte unterschiedliche Wege dies zu bewerkstelligen:

1.  Block Out : dabei passen die einzelnen Teile genau nebeneinander. Wie bei einem Puzzle, ohne Rillen, ohne Überlappungen.  Vorteil: alles ist gleich dick und es ist nur eine Schicht Folie vorhanden. Nachteil: bei Flex-Folie kommt es vor, dass diese sich beim Pressen ein wenig verzieht oder „schrumpft“, auf allem auf dehnbaren Stoffen. Dann passen die anderen Teile nicht mehr so Prima ineinander.

puzzle

2. Überlappen: Das ist eine Technik, bei der Teile ein wenig überlappen, normalerweise ist das nur bei Papier / Karton sinnvoll, um die Teile eben zusammenkleben zu können. Nachteil: Wenn man das ganze mit Folien probiert, sieht man die Ränder der Überlappungen meist als Huckel in dem oberen Teil. Hier gibt es zwar keine Rillen, aber Huckel sind auch nicht schön. Wenn man das macht, muss man darauf achten, dass man die Überlappung gleichmäßig macht und als eine Art Offset gestaltet.

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3.Outline: Die Methode funktioniert nur bei Bildern, die sogenannte Outlines haben.  Quasi Sachen, die den Stil von Malbuchbildern o.ä. haben. Dabei sind quasi die Außenlinien und Begrenzungslinien zwischen den verschiedenfarbigen Flächen z.B. schwarz. Bei dieser Technick wird das Schwarze als ein Stück geplottet und die farbigen Flächen daraufgetan.  Bei Flex, und Vinyl hat es den klaren Vorteil, dass es an jeder Stelle Maximal 2 Schichten sind und sich nix verzieht oder irgendwo Rillen entstehen.

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Auch diese Blume hätte man in der Taktik machen können, da sie aus Papier war und für eine Karte, wo genau dieser gestapelte Effekt gewünscht ist, wurden alle Teile komplett übereinander gestapelt. erst das schwarze darauf die pinke Blume, hierauf der Schwarze Kreis und darauf dann der Gelbe. Bei Folie wären das sehr viele Schichten.

Wie ihr das ganze nun gut zusammenbekommt, erfahrt ihr nächste Woche in Teil 2! Bis dahin wünsche ich euch wie immer eine schöne Woche und viel Spaß beim stöbern! Und wie immer gilt: liken, kommentieren, teilen, folgen etc.

 

Quicktipp der Woche: Fertige Motive Lagern

So, da sind wir wieder mit unserem Quicktipp der Woche!

Es wird immer wieder die Frage gestellt, wie man seine fertigen Motive lagern sollte. Oder eben auch wie man das ganze verpacken sollte um es zu verschicken. Vorweg: denkt dran es nicht zu lange zu lagern und darauf zu achten, dass keine knicke rein kommen.

Flex/ Flock: Wenn ihr das Motiv entgittert habt (und evtl. die Trägerfolie grob ausgeschnitten habt) könnt ihr die Motive einfach in Klarsichthüllen tun und in Mappen Ordnern oder Schubladen aufbewahren. Wenn ihr das in einer Schublade lagert empfehle ich die Dokumentenhüllen (die an zwei Seiten offen sind) oder eben einfach eine Klarsichthülle einer Längsseite entlang aufschneiden.

Flex Folien aufbewahren

Flex Folien aufbewahren

Zum verschicken benutze ich die durchsichtige Geschenke-einwickel-folie und packe damit das geplottete Stück ein und fixiere es mit Klebeband.

Vinyl: Auch hier entgittert ihr und klebt schon ein passendes Stück Transferfolie drüber, lässt allerdings das Trägerpapier der Vinylfolie dran. Wenn ihr die reverse weeding Methode benutzt habt, klebt ihr das Trägerpapier nach dem Entgittern wieder dran. Wer Transferfolie mit eigenem Trägerpapier benutzt, kann natürlich auch dieses verwenden. Und so kann das ganze ebenfalls flach gelagert/ verschickt werden. In Klarsichthüllen / Folie verpackt, damit nichts an den Kleber kommt.

Vinyl Folien aufbewahren

Vinyl Folien aufbewahren

Noch als zusätzlichen Tipp: Wenn ihr Karten oder ähnliches aus Papier /Karton schneidet, schaut welche Teile ihr ausschneidet. Oft kann man diese auch nochmal verwenden. Z.b. kleine Herzen oder Kreise oder Sterne als Verzierungen für Karten oder auch einfach als Streudeko für den Tisch beim nächsten Geburtstag!

Papierschnippsel

Papierschnippsel

Und das war’s auch schon wieder.

Quicktipp der Woche: Wie erkenne ich welche Folie ich habe?

Kaum zurück aus dem Urlaub, denk ich schon wieder an euch…
Auch das ist eine Frage, die immer und immer wieder auftaucht. „Ich habe Folienreste geschenkt bekommen / im Paket gekauft, Woher weiß ich welche Folie was ist?“

Zum einen ist manchmal irgendwo ein Aufkleber mit dem Namen des Herstellers oder mit der Bezeichnung der Folie, das ist der erste Hinweis, wohl auch der einfachste.

Wenn ihr Folie habt, die auf der einen Seite farbig ist und auf der Rückseite Papier drankleben hat (meist mit Kästchen, und gern auch mit Herstellernamen, wie Orafol, DC-Fix u.ä.) dann habt ihr Vinylfolie. Das ist Selbstklebende Folie zum Aufkleben auf Wänden Türen, Glas etc. -Je nach Folie natürlich.

vinyl

Vinyl

Hier gibt es noch eine besondere Folie, die ist meist durchsichtig und hat manchmal eben auch Trägerpapier. Das ist Transferfolie. Im endeffekt auch eine Art Vinyl, allerdings sehr viel weniger klebend und zum übertragen vom Vinyl gedacht.
Transferfolie

Bei den Thermotransferfolien ist der Träger kein Papier, was drunter liegt, sondern eine durchsichtige Folie, die drauf liegt.
Es gibt Flex und Flock , die von beiden Seiten, die gleiche Farbe haben, da ist eine Glänzend (die Abdeckfolie, die nach unten kommt beim Schneiden) und eine Matter (die Klebeschicht). Manchmal ist die Klebeschicht auch weiß.

Flexfolie - durchgefärbt

Flexfolie – durchgefärbt


Flexfolie - weiße Klebeschicht

Flexfolie – weiße Klebeschicht


Bei weißer Flexfolie kann es shcon mal schwierig sein, die richtige seite zu erkennen.
Flexfolie - weiß

Flexfolie – weiß


Hier kann man an einer Ecke die Trägerfolie abpulen und schauen. Das durchsichtige ist der Träger, das dünnere, flexiblere die Flexfolie.
Auch bei Flock hilft dieser Trick. Diese Folie ist meist etwas dicker als Flex und wenn man eine Ecke abknibbelt sieht man das flauschige.
Flock

Flock

Jetzt solltet ihr im Grunde erkennen, welche Folie was ist.
Viel Spaß damit