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Quicktipp der Woche : Raster & co.

Huhu ihr lieben,  es wird wohl Zeit für einen neuen quicktipp.  Thema heute ist das Raster beim Plotter. Genauer in der Software von Cameo, Portrait und Curio dem Silhouette Studio.
Wenn das Bild so aussieht,  dann kommt schnell Panik auf, wenn man den Zusammenhang nicht kennt. Auf der Schneidematte sind doch Kästchen. Im Programm nur ein weißes Blatt.  Und nun?
Erst einmal vorweg: das weiße Blatt stellt euer Papier oder eure Folie dar. Und das hat schließlich im Normalfall auch keine Kästchen.

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Das graue darunter ist die Matte. die Hat Kästchen. und ganz winzig klein auch die Zahlen, die auf der Matte sind. Wenn man als Träger z.B. die PixScan Matte einstellt, gibt es die nicht, weil die auf der Matte auch nicht vorhanden sind.  Wenn man den Regler auf 100% stellt, wird das weiße Blatt ausgeblendet und man sieht die Matte und damit dann das Raster, das darauf ist.

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Ihr könntet ja auf dem Papier Kästchen malen. Also geht es auch im Studio. Das Funktioniert über die Rasterfunktion. Bei dem Raster könnt ihr Abstand und Unterteilungen einstellen.

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Der große Trick an dem ganzen ist, das Raster auf 1cm² einzustellen. So hat man eine Möglichkeit sich in cm zu orientieren und trotzdem kann man über die Seitenoptionen immer wieder mal das Raster der Matte einblenden um die Positionierung auf der Matte zu sehen.

Und das war’s auch schon wieder für diese Woche. Wie immer, liken, teilen, folgen, kommentiern etc 😀

Quicktipp der Woche: Mehrfarbig Plotten Teil1

Heute ein wenig später, aber Montag ist Montag, nicht wahr?! Also will ich auch garnicht lange um die heißen Folien reden und schon geht es los!

Wir kennen es alle, irgendwann sind einfarbige Bügelbilder und Aufkleber einfach zu langweilig, eine Karte o.ä. macht man ja auch normal nicht einfarbig, also wird es bunt! Da die Silhouette Plotter ja nun mal Schneidplotter sind, können diese plotten bzw. schneiden und nicht drucken. Wie kriegen wir das ganze nun trotzdem bunt? Na klar wir schneiden Sachen aus verschiedenen Folien/ Papieren zu und fummeln das ganze hinterher wieder zusammen. Wer nun nicht gerade der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, wird bei manchen Motiven herzlich wenig Motivation verspüren dies mit der Hand zu tun. Auch Kunden sind da eher weniger begeistert, wenn deren Logo nicht die perfekte Anordnung hat. Gut man kann argumentieren, dass es Handarbeit und individuell ist, aber der Kunde wird einem seeeeehr schnell einen Vogel zeigen und deutlich machen, dass er bei seinem Logo keine Individualität schätzt und es genauso aussehen soll, wie es vorgegeben ist.

Also schauen wir, wie das am besten funktioniert. Es gibt je nachdem was man mehrfarbig möchte unterschiedliche Wege dies zu bewerkstelligen:

1.  Block Out : dabei passen die einzelnen Teile genau nebeneinander. Wie bei einem Puzzle, ohne Rillen, ohne Überlappungen.  Vorteil: alles ist gleich dick und es ist nur eine Schicht Folie vorhanden. Nachteil: bei Flex-Folie kommt es vor, dass diese sich beim Pressen ein wenig verzieht oder „schrumpft“, auf allem auf dehnbaren Stoffen. Dann passen die anderen Teile nicht mehr so Prima ineinander.

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2. Überlappen: Das ist eine Technik, bei der Teile ein wenig überlappen, normalerweise ist das nur bei Papier / Karton sinnvoll, um die Teile eben zusammenkleben zu können. Nachteil: Wenn man das ganze mit Folien probiert, sieht man die Ränder der Überlappungen meist als Huckel in dem oberen Teil. Hier gibt es zwar keine Rillen, aber Huckel sind auch nicht schön. Wenn man das macht, muss man darauf achten, dass man die Überlappung gleichmäßig macht und als eine Art Offset gestaltet.

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3.Outline: Die Methode funktioniert nur bei Bildern, die sogenannte Outlines haben.  Quasi Sachen, die den Stil von Malbuchbildern o.ä. haben. Dabei sind quasi die Außenlinien und Begrenzungslinien zwischen den verschiedenfarbigen Flächen z.B. schwarz. Bei dieser Technick wird das Schwarze als ein Stück geplottet und die farbigen Flächen daraufgetan.  Bei Flex, und Vinyl hat es den klaren Vorteil, dass es an jeder Stelle Maximal 2 Schichten sind und sich nix verzieht oder irgendwo Rillen entstehen.

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Auch diese Blume hätte man in der Taktik machen können, da sie aus Papier war und für eine Karte, wo genau dieser gestapelte Effekt gewünscht ist, wurden alle Teile komplett übereinander gestapelt. erst das schwarze darauf die pinke Blume, hierauf der Schwarze Kreis und darauf dann der Gelbe. Bei Folie wären das sehr viele Schichten.

Wie ihr das ganze nun gut zusammenbekommt, erfahrt ihr nächste Woche in Teil 2! Bis dahin wünsche ich euch wie immer eine schöne Woche und viel Spaß beim stöbern! Und wie immer gilt: liken, kommentieren, teilen, folgen etc.