Kategorie-Archiv: Scapbooking

Quicktipp der Woche: Mehrfarbig Plotten Teil1

Heute ein wenig später, aber Montag ist Montag, nicht wahr?! Also will ich auch garnicht lange um die heißen Folien reden und schon geht es los!

Wir kennen es alle, irgendwann sind einfarbige Bügelbilder und Aufkleber einfach zu langweilig, eine Karte o.ä. macht man ja auch normal nicht einfarbig, also wird es bunt! Da die Silhouette Plotter ja nun mal Schneidplotter sind, können diese plotten bzw. schneiden und nicht drucken. Wie kriegen wir das ganze nun trotzdem bunt? Na klar wir schneiden Sachen aus verschiedenen Folien/ Papieren zu und fummeln das ganze hinterher wieder zusammen. Wer nun nicht gerade der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, wird bei manchen Motiven herzlich wenig Motivation verspüren dies mit der Hand zu tun. Auch Kunden sind da eher weniger begeistert, wenn deren Logo nicht die perfekte Anordnung hat. Gut man kann argumentieren, dass es Handarbeit und individuell ist, aber der Kunde wird einem seeeeehr schnell einen Vogel zeigen und deutlich machen, dass er bei seinem Logo keine Individualität schätzt und es genauso aussehen soll, wie es vorgegeben ist.

Also schauen wir, wie das am besten funktioniert. Es gibt je nachdem was man mehrfarbig möchte unterschiedliche Wege dies zu bewerkstelligen:

1.  Block Out : dabei passen die einzelnen Teile genau nebeneinander. Wie bei einem Puzzle, ohne Rillen, ohne Überlappungen.  Vorteil: alles ist gleich dick und es ist nur eine Schicht Folie vorhanden. Nachteil: bei Flex-Folie kommt es vor, dass diese sich beim Pressen ein wenig verzieht oder „schrumpft“, auf allem auf dehnbaren Stoffen. Dann passen die anderen Teile nicht mehr so Prima ineinander.

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2. Überlappen: Das ist eine Technik, bei der Teile ein wenig überlappen, normalerweise ist das nur bei Papier / Karton sinnvoll, um die Teile eben zusammenkleben zu können. Nachteil: Wenn man das ganze mit Folien probiert, sieht man die Ränder der Überlappungen meist als Huckel in dem oberen Teil. Hier gibt es zwar keine Rillen, aber Huckel sind auch nicht schön. Wenn man das macht, muss man darauf achten, dass man die Überlappung gleichmäßig macht und als eine Art Offset gestaltet.

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3.Outline: Die Methode funktioniert nur bei Bildern, die sogenannte Outlines haben.  Quasi Sachen, die den Stil von Malbuchbildern o.ä. haben. Dabei sind quasi die Außenlinien und Begrenzungslinien zwischen den verschiedenfarbigen Flächen z.B. schwarz. Bei dieser Technick wird das Schwarze als ein Stück geplottet und die farbigen Flächen daraufgetan.  Bei Flex, und Vinyl hat es den klaren Vorteil, dass es an jeder Stelle Maximal 2 Schichten sind und sich nix verzieht oder irgendwo Rillen entstehen.

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Auch diese Blume hätte man in der Taktik machen können, da sie aus Papier war und für eine Karte, wo genau dieser gestapelte Effekt gewünscht ist, wurden alle Teile komplett übereinander gestapelt. erst das schwarze darauf die pinke Blume, hierauf der Schwarze Kreis und darauf dann der Gelbe. Bei Folie wären das sehr viele Schichten.

Wie ihr das ganze nun gut zusammenbekommt, erfahrt ihr nächste Woche in Teil 2! Bis dahin wünsche ich euch wie immer eine schöne Woche und viel Spaß beim stöbern! Und wie immer gilt: liken, kommentieren, teilen, folgen etc.

 

Quicktipp der Woche : Papier von der matte ziehen

Und wieder eine Woche rum. Also heißt es: Zeit für den quicktipp der Woche.  Heute wieder was zum Plotter. Und zwar das mit dem Papier.

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Jeder,  der schon was aus Papier gemacht hat, kennt es: wenn man das ausgeschnittene Teil dann von der Matte ziehen will, QT-papier2

hat man einen hübschen kringel.

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Vor allem bei langen schmalen Teilen, vor allem bei dünnere Papier. 300g/qm Cardstock ist da nun nicht sooo empfindlich ; )
Aber wir wären hier nicht beim quicktipp der Woche, wenn ich nicht die Lösung für euer Problem hätte! (Und dazu gibt es noch eine Waschmaschine und ein Handtuch für nur….sorry, ich höre mich an, wie eine dieser Verkaufssendungen…)
Zurück zur Lösung… ihr dreht das ganze um!
Jup das war’s! Mit einer Hand etwas unbequem, aber auch das machbar. Ihr zieht die Matte vom Papier, nicht das Papier von der Matte.

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Dafür  unbedingt vorher die Schutzfolie auf die Matte kleben,  sonst klebt euch das Ding am Schreibtisch,  vor allem mit so einer super Papierunterlage ist das ganze absolut toll… nicht! Dann das ganze Ding mit Folie und Papier nach unten umdrehen und wie Matte abziehen.
Tadaa,  ihr habt ein ausgeschnittenes, langes, schmales Teil, was grade und nicht gebogen ist. Hier nochmal im Vergleich.

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Ich habe hier die PixScan Matte genommen und beide Streifen aus dem selben 135g/qm Tonzeichenpapier. Dazu kommt, das meine Matte schon nicht mehr ganz so Prima klebt. Bei Druckerpapier oder einer recht frischen Matte ist der Unterschied natürlich noch um einiges stärker.
Und das war’s schon wieder, ihr Lieben.  Ich wünsche euch eine schöne Woche! Wie immer gilt: liken, teilen, folgen, kommentieren etc. auf der Plattform, die ihr bevorzugt, Tutorial Wünsche sind, wie immer, willkommen.
Bis bald

100 likes auf FB!!!!!

Irre Leute! So schnell kann’s gehen, ich bin völlig baff!
100likes

Wie versprochen hier eine kleine Überraschung für euch!
Ich habe lange drüber nachgedacht was es denn werden soll. Ich habe mich für eine Strass-Stein-Vorlage entschieden, da nicht jeder die DE des Studios hat und diese selbst herstellen kann. Ausgelegt ist die Vorlage auf Steine der Größe 16SS (~3,8mm) diese sind in den meisten Startersets von Hotfix Steinen enthalten und auch kostengünstig zu erwerben. Bedenkt, dass das Studio beim Importieren der DFX Datei diese ein wenig runterskalliert und alle Gruppen aufhebt. Also kontrolliert, ob eure Kreise die richtige Größe haben, bevor ihr es schneidet. Sollten Probleme auftauchen, gebt mir einfach bescheid, ich bin sicher, dass wir sie lösen können 🙂
Sollte jemand nicht wissen, wie das ganze mit den Strass-Steinen geht, werde ich demnächst ein Tutorial veröffentlichen, wie man das macht und das ganz ohne das Starterset zu kaufen 😉
In der Zip Datei befinden sich PDF, SVG, DXF und JPG.
Allerdings bitte ich euch die Datei nicht direkt zu verlinken, weiterzugeben oder zu verkaufen. Die Datei ist ausschließlich zur privaten Nutzung gedacht. Sollte jemand Interesse an einer gewerblichen oder kleingewerblichen Lizenz haben, so kann derjenige sich bei mir melden. Wenn ihr das Teil plottet, seid so lieb und verlinkt mich/ bzw. schickt mir doch Bilder. Ich bin schon furchtbar gespannt auf eure Ergebnisse.

Überraschung für 100 likes

Quicktipp der Woche: Distressen

Es ist mal wieder Montag…
Heute gibt es einen Tipp zum Thema Scapbooking. Für alle, die mit Papier basteln & gestalten.
Unwort der Woche : Distressen – übersetzt aus dem Englischen to distress – peinigen / patinieren

verschandelt kaputt reißt oder mit Tinte, Stempelkissen etc. vollschmiert.

Wenn ihr z.B. eine Karte bastelt und da so 2 Vierecke übereinander habt (vor Allem bei recht ähnlichen Farben), sieht das meist ziemlich langweilig aus…

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Wenn ihr nun aber die Ecken ganz leicht mit einem Stempelkissen bearbeitet gibt es den leichten used / shabby Effekt und gleichzeitig wirkt alles bisschen besser und bisschen mehr WOW…

distress2gleich gaaaaanz anders. Für diesen Look werden die Kanten auch gern mal ein wenig gerissen oder geknickt, weil es schlicht und einfach so gewollt wird. in meinem Fall brauchte ich grade Kanten… Was das wird verrate ich euch ein anderes Mal.

Wie man das ganze macht? Entweder Stempelkissen direkt über die Kante reiben, ein Wattestäbchen mit der Farbe tränken und dann über die Kante reiben und tupfen oder mit trockenen Pinseln, Taschentüchern, Fingern und allem was man so finden kann. Der leicht ungleichmäßige oder verschmierte Effekt ist dabei ziemlich gewollt.

Auf die Art kann man auch mehrere Elemente in einer Komposition- ob Karte, Schachtel oder Kunstwerk ist dabei recht egal-, die meist auch noch recht unterschiedlich aussehen, verbinden, abdunkeln oder aufhellen.

Und das war’s für heute. Denkt dran immer fein Teilen, Liken, Folgen etc…  75likes auf FB… wir nähern uns Rasend der 100!- und das heißt für euch ein Freebie von mir… nur welches? – Ich kann mich immernoch nicht entscheiden… herje