Archiv für den Monat: September 2015

Quicktipp der Woche : Raster & co.

Huhu ihr lieben,  es wird wohl Zeit für einen neuen quicktipp.  Thema heute ist das Raster beim Plotter. Genauer in der Software von Cameo, Portrait und Curio dem Silhouette Studio.
Wenn das Bild so aussieht,  dann kommt schnell Panik auf, wenn man den Zusammenhang nicht kennt. Auf der Schneidematte sind doch Kästchen. Im Programm nur ein weißes Blatt.  Und nun?
Erst einmal vorweg: das weiße Blatt stellt euer Papier oder eure Folie dar. Und das hat schließlich im Normalfall auch keine Kästchen.

1

Das graue darunter ist die Matte. die Hat Kästchen. und ganz winzig klein auch die Zahlen, die auf der Matte sind. Wenn man als Träger z.B. die PixScan Matte einstellt, gibt es die nicht, weil die auf der Matte auch nicht vorhanden sind.  Wenn man den Regler auf 100% stellt, wird das weiße Blatt ausgeblendet und man sieht die Matte und damit dann das Raster, das darauf ist.

4
Ihr könntet ja auf dem Papier Kästchen malen. Also geht es auch im Studio. Das Funktioniert über die Rasterfunktion. Bei dem Raster könnt ihr Abstand und Unterteilungen einstellen.

3

Der große Trick an dem ganzen ist, das Raster auf 1cm² einzustellen. So hat man eine Möglichkeit sich in cm zu orientieren und trotzdem kann man über die Seitenoptionen immer wieder mal das Raster der Matte einblenden um die Positionierung auf der Matte zu sehen.

Und das war’s auch schon wieder für diese Woche. Wie immer, liken, teilen, folgen, kommentiern etc 😀

Quicktipp der Woche: Weißes Papier auf der Pixscan-Matte besser erkennen

Diejenigen unter euch, die eine Pixscan-Matte haben, wurden sicher schon einmal mit dem Problem konfrontiert. Für alle anderen hier noch einmal grob umrissen:

Die PixScan-Matte ist weiß und hat einige Schwarze Kästchen und Striche drauf. Man klebt einen Papierrest drauf , macht ein Foto oder scannt das ganze ein und fügt es ins Studio ein. D.h. man kann Sachen ausschneiden, ohne blöde Registrierungsmarkierungen zu drucken oder die kleinsten Schnipsel an Folien oder Karton noch verwenden. An sich super. Nun. Aber es wäre nicht Silhouette, wenn nicht einem „Super“ ein „aber“ folgen würde.

Wir haben hier ein „Super“, hier das „aber“: Da das Ding nun einmal weiß ist, und man weiß auf weiß auch total prima erkennen kann nicht, sollte jeder das „aber“ schon in Blinkeschrift vor sich sehen. Sobald es im Programm ist, sieht es richtig mies aus und die Umrisse des weißen sind nicht mehr zu erkennen. vor allem wenn man die „Schneidematte anzeigen“ Option auf 0% stehen hat und da noch ein hübsches Raster eingeblendet wird.

Ich wäre ja nicht ich, wenn ich dafür nicht eine Lösung hätte. Und diese ist mal wieder so simpel, dass man sich denkt „WTF?! Warum bin ich nicht früher darauf gekommen?“ Ich kann nur eins sagen: Passiert uns allen mal, jeder steht mal auf der Schneideleiste 😉

Man  nimmt einen Stift und malt an den Ecken entlang. Wenn es eine etwas ausgefallenere Form ist oder man das ganze nachzeichnen lassen will (z.B. als Anordne-Rand), kann man auch die komplette Form umranden. bei einem Rechteck reicht tatsächlich meist einfach nur die Ecken zu markieren. Und Tadaaaa!  Man erkennt selbst mit eingestelltem Raster super, wo das weiße Papier sich befindet.

Hier sehr ihr den direkten Vergleich (am besten anklicken und in voller Größe bestaunen)

    1. Mit Raster:

QT-ecken2

  1. Ohne Raster:

QT-eckenUnd das war’s auch schon wieder für heute! Wünsche euch, wie immer, eine schöne Woche und denkt immer dran: Liken, Teilen, Folgen, Kommentieren!

300 Likes auf FB!!!

Wahnsinn, jetzt sind es schon über 300 Likes auf Facebook. Deswegen habe ich beschlossen euch glatt etwas zu schenken…

Abwasch Plotterdatei

Das ganze ist auf einer Breite von A4 als SVG, DXF und jpg im Zip-Archiv. Wie beim letzten Mal gilt: nur für private Nutzung, sollte eine gewerbliche Lizenz gewünscht sein, schreibt mich einfach an.

Und wie immer, liken, teilen, folgen, kommentieren und weiterquatschen!

Download

Quicktipp der Woche : Mehrfarbig plotten Teil 2

Wie letzte Woche schon erwähnt gibt es die Möglichkeit z.B. Vinyl genau übereinander zu Schichten. Heute zeige ich euch, wie das geht.
Hier haben wir als Beispiel den spiritfingers Schriftzug mit einem Offset.  Da einem irgendwann auch mal die Pinke Folie ausgeht hab ich hier einfach mal grüne genommen. Zuerst habe ich den Schriftzug mit einem Offset versehen und dann ein Quadrat  erstellt, welches ich mit zwei Linien in 4 gleiche Quadrate unterteilt habe. Die Linien können ruhig ein wenig länger sein, damit es sich auf jeden Fall gut entgittern lässt.
Dieses Quadrat kopieren wir und fügen es in die zweite obere Ecke ein. Wichtig ist, dass beide auf gleicher Höhe sind und über dem Schriftzug.
Das ganze gruppieren wir und kopieren  das und schieben es nach unten oder auf die Seite, je nachdem wo euer zweites Stück Folie liegt.
Dann wird die Gruppierung wieder aufgehoben  und die Teile gelöscht,  die nicht gebraucht werden, je nachdem was grün und was weiß sein soll. Ich hab den Offset als ne Art Entgitterlinie im grünen gelassen.

1

Dann wird geschnitten und entgittert.  Die Kästchen werden gegengleich entgittert. Aus jedem Kästchen werden je 2 Quadrate diagonal entfernt.  In der anderen Farbe entsprechend andersrum.

2
Nun wird die obere Farbe mit Transferfolie beklebt. Von unten kommt das Trägerpapier der Transferfolie drauf,  aber so, dass das Motiv bedeckt ist, die Quadrate aber nicht.

3

Jetzt wird das ganze auf der zweiten Folie plaziert.  Und zwar puzzlet man die Quadrate zusammen so dass es wieder komplette Quadrate gibt. Dabei Bleibt das Motiv allerdings mit dem Papier bedeckt und man kann das ganze in ruhe hinfummeln.

4

Wenn beide passen,  kann man dann vorsichtig die Folie hochklappen und das Trägerpapier rausziehen und alles glatt streichen. Am besten mit einer Rakel. So ist alles auf den richtigen Platz relativ zueinander.

5

Jetzt pult man die Kästchen ab und schmeißt die weg.
Will man das ganze aufbewahren oder verschicken,  pappt man die Trägerfolie drunter.

6

Will man es gleich aufkleben,  dann geht man vor wie immer,  als sei es nur eine Schicht und muss drauf achten, dass man es eben gut festrakelt.

7
Und das war’s auch schon wieder.  Eigentlich easy oder?!
Der Nachteil an dieser Technik ist natürlich der Folien Verbrauch,  weil man immer die Quadrate an genau der gleichen Stelle braucht.
Wie immer gilt: bei Fragen oder wünschen, meldet euch. Ansonsten,  teilen,  liken,  folgen und kommentieren.

Quicktipp der Woche: Mehrfarbig Plotten Teil1

Heute ein wenig später, aber Montag ist Montag, nicht wahr?! Also will ich auch garnicht lange um die heißen Folien reden und schon geht es los!

Wir kennen es alle, irgendwann sind einfarbige Bügelbilder und Aufkleber einfach zu langweilig, eine Karte o.ä. macht man ja auch normal nicht einfarbig, also wird es bunt! Da die Silhouette Plotter ja nun mal Schneidplotter sind, können diese plotten bzw. schneiden und nicht drucken. Wie kriegen wir das ganze nun trotzdem bunt? Na klar wir schneiden Sachen aus verschiedenen Folien/ Papieren zu und fummeln das ganze hinterher wieder zusammen. Wer nun nicht gerade der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, wird bei manchen Motiven herzlich wenig Motivation verspüren dies mit der Hand zu tun. Auch Kunden sind da eher weniger begeistert, wenn deren Logo nicht die perfekte Anordnung hat. Gut man kann argumentieren, dass es Handarbeit und individuell ist, aber der Kunde wird einem seeeeehr schnell einen Vogel zeigen und deutlich machen, dass er bei seinem Logo keine Individualität schätzt und es genauso aussehen soll, wie es vorgegeben ist.

Also schauen wir, wie das am besten funktioniert. Es gibt je nachdem was man mehrfarbig möchte unterschiedliche Wege dies zu bewerkstelligen:

1.  Block Out : dabei passen die einzelnen Teile genau nebeneinander. Wie bei einem Puzzle, ohne Rillen, ohne Überlappungen.  Vorteil: alles ist gleich dick und es ist nur eine Schicht Folie vorhanden. Nachteil: bei Flex-Folie kommt es vor, dass diese sich beim Pressen ein wenig verzieht oder „schrumpft“, auf allem auf dehnbaren Stoffen. Dann passen die anderen Teile nicht mehr so Prima ineinander.

puzzle

2. Überlappen: Das ist eine Technik, bei der Teile ein wenig überlappen, normalerweise ist das nur bei Papier / Karton sinnvoll, um die Teile eben zusammenkleben zu können. Nachteil: Wenn man das ganze mit Folien probiert, sieht man die Ränder der Überlappungen meist als Huckel in dem oberen Teil. Hier gibt es zwar keine Rillen, aber Huckel sind auch nicht schön. Wenn man das macht, muss man darauf achten, dass man die Überlappung gleichmäßig macht und als eine Art Offset gestaltet.

2

3.Outline: Die Methode funktioniert nur bei Bildern, die sogenannte Outlines haben.  Quasi Sachen, die den Stil von Malbuchbildern o.ä. haben. Dabei sind quasi die Außenlinien und Begrenzungslinien zwischen den verschiedenfarbigen Flächen z.B. schwarz. Bei dieser Technick wird das Schwarze als ein Stück geplottet und die farbigen Flächen daraufgetan.  Bei Flex, und Vinyl hat es den klaren Vorteil, dass es an jeder Stelle Maximal 2 Schichten sind und sich nix verzieht oder irgendwo Rillen entstehen.

20150907_204225

20150907_204701

Auch diese Blume hätte man in der Taktik machen können, da sie aus Papier war und für eine Karte, wo genau dieser gestapelte Effekt gewünscht ist, wurden alle Teile komplett übereinander gestapelt. erst das schwarze darauf die pinke Blume, hierauf der Schwarze Kreis und darauf dann der Gelbe. Bei Folie wären das sehr viele Schichten.

Wie ihr das ganze nun gut zusammenbekommt, erfahrt ihr nächste Woche in Teil 2! Bis dahin wünsche ich euch wie immer eine schöne Woche und viel Spaß beim stöbern! Und wie immer gilt: liken, kommentieren, teilen, folgen etc.